Der Brandenburger Landesstützpunkt Handicapreiten veranstaltete am 17. und 18. März auf Hof Grüneberg einen Lehrgang mit dem Bundestrainer Bernhard Fliegl.
Der 47-jährige Bernhard Fliegl aus dem hessischen Rockenberg ist seit letztem Jahr Bundestrainer der Dressurreiter mit Handicap. Seit der WM-Sichtung 2010 in Mannheim betreut er die Kaderreiter und hat mit seinem erfolgreichen Team von den Weltreiterspielen, die im letzten Oktober in Lexington/USA stattfanden, 7 Medaillen, davon 3 mal Gold, mit nach Hause gebracht
An diesem Wochenende kam Bernhard Fliegl nach Grüneberg, um sich ein Bild vom Trainingsstand der Brandenburger Handicapreiter des Landesstützpunkts zu machen. "Im Land Brandenburg wird gute Arbeit geleistet, es findet eine gute Förderung statt. Mein Eindruck ist jedenfalls durchweg positiv. Mein Ziel ist es, im Handicapreiten die Lücke zur führenden Nation Großbritannien zu schließen”, so Fliegl. “Um in Zukunft noch konkurrenzfähiger zu werden, müssen wir Nachwuchsreiter und -pferde an den Spitzensport heranführen. Deshalb sind Lehrgänge wie dieser so wichtig."
Gundula Lüdtke, Brandenburger Landestrainerin für das Handicapreiten, hat dem Bundestrainer auf dem Lehrgang die Leistungsträger des Landesstützpunkts vorgestellt. Fliegl ist sehr von ihrer Arbeit angetan: "Sie ist nicht nur eine exzellente Ausbilderin, sondern sie steht hinter dem Parareitsport, macht sich Gedanken und setzt sie um". So Fliegl im MAZ-Interview mit Margot Schöning.
"Es war toll. Ich habe viel gelernt", brachte es die Lehrgangsteilnehmerin Peggy Krusche (auf dem Foto oben links im Rollstuhl) im MAZ-Interview auf den Punkt. Dem stimmten die anderen Teilnehmerinnen uneingeschränkt zu.